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Seit der Veröffentlichung der Jugendstudie geht mir eines immer wieder durch den Kopf: dass JETZT etwas getan werden muss! Gerade stehen etwa gegen Populismus und Ausländerfeindlichkeit, aufzeigen, was wirklich die Wahrheit ist und was nicht, beweisen, welche Grundwerte unsere Gesellschaft seit jeher zusammenhält. Was eigentlich selbstverständlich sein müsste, dafür könnte diese Studie jetzt einmal mehr Anlass sein...

"Demokratie und Freiheit, Entfaltung und Achtung der Persönlichkeit und Wahrung der Vielfalt in der Südtiroler Gesellschaft" sind Grundwerte, die im Programm der Südtiroler Volkspartei stehen. Diese in unseren politischen Positionen und im täglichen Leben vorzuleben ist unser Auftrag.

Das heißt aber sicher nicht, alles zu beschönigen und durch die rosarote Brille zu sehen. Das heißt aber sicher endlich die Scheuklappen abzunehmen.

Zusammenleben zwischen den Sprachgruppen und mit anderen Kulturen kann nur dann funktionieren, wenn wir aufeinander zugehen, in gegenseitigem Respekt und Toleranz. Dass es in einer Gesellschaft aber auch Regeln und Pflichten braucht und gibt, muss dabei jeder und jedem klar sein, den Südtirolern wie auch den neuen Mitbürgern.

Eines muss aber endlich aufhören: bewusst Angst, Neid und Missgunst zu schüren, Unwahrheiten zu verbreiten, gewisse Gruppen dauernd als die Schuldigen abzustempeln. Dagegen bräuchte es eine neue Allianz!

Euer Philipp

PS: ich bin mir vollkommen klar, dass vielleicht ein paar Lesern diese Zeilen meines Blogs nicht gefallen werden. Aber Politik soll nicht das tun und sagen, was gerade populär ist, sondern das, was sie für richtig hält...

Kommentare
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creep 2010-06-20 11:22:23

"PS: ich bin mir vollkommen klar, dass vielleicht ein paar Lesern diese Zeilen meines Blogs nicht gefallen werden. Aber Politik soll nicht das tun und sagen, was gerade populär ist, sondern das, was sie für richtig hält..."

wer etwas verändern will, macht sich leicht unbeliebt. wie will man(n) das durchsetzen, das man für richtig hälst ohne dafür die position zu verspielen, in der man überhaupt in der lage ist etwas zu verändern.
"Jetzt ist es Zeit gerade zu stehen"
Hans Tappeiner 2010-06-20 11:01:45

:D Hinter jedem Kampf verbergen sich Ängste. Wäre dem nicht so, würden wir besimmte Dinge gar nicht wahrnehmen.
Ich möchte vorschlagen, dass wir darüber reden und dann sollten wir bei unseren Bildungsziele über die personalen Kompetenzen (ethisch-normative Einstellungen und seeliche Robustheit)reden und weniger darüber, wie wir Menschenauf Arbeit hin auszubilden, die es morgen vielleich gar nicht mehr gibt. Sonst enden wir mit unseren Ängsten wieder in Wettspielen der Macht, wo unbewusst Ängste gegen Ängste ausgespielt werden. Was dann letztendlich immer als populistisch erweisen wird.

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