26. Juni 2010

Im Jahr 2008 war es unser großes Wahlkampfthema, das "landesweite Nightlinerkonzept". Damals hatten viele nicht mehr als Kopfschütteln und ein müdes Lächeln dafür übrig. Heute, knapp zwei Jahre später, wird die nächste Etappe Realität: ein Nightliner im Eisacktal und Pustertal.
Daran hat die JG Eisacktal und Pustertal schon lang gearbeitet, nach teils mühsamen Verhandlungen fällt heute Abend endlich der Startschuss. Ein flächendeckendes Konzept, das jeder und jedem die Möglichkeit bietet an den Samstagabenden das Auto zuhause stehen zu lassen.
Aber blicken wir zurück: die Vinschger waren mit dem Discozug die Vorreiter und hatten wohl mit dem größten Gegenwind zu kämpfen, denn schließlich galt es zuallererst von der Notwendigkeit von Nightlinerlinien zu überzeugen. Ende 2008 - und darauf bin ich besonders stolz - wird auf Initiative der JG im Koalitionsprogramm der Landesregierung schwarz auf weiß niedergeschrieben, dass bei effektivem Bedarf landesweit Nightliner realisiert werden sollen. Sofort ziehen die Burggräfler nach, und jetzt das Eisacktal und Pustertal.
Nun hat auch die neue Jugendstudie bewiesen, dass die Nightlinerangebote ankommen: Rund 65 Prozent der Jugendlichen benutzen an den Wochenenden Diskobusse und Nightliner, deutlich mehr als noch vor fünf Jahren. "Nur mehr" 40 Prozent greifen auf das eigene Auto zurück.
"Warum überhaupt diese Nightliner", das wird man immer und immer wieder gefragt. Naja, wenn ich es überspitzt formulieren darf: wenn es uns gelingt, durch diese Dienste nur ein einziges junges Menschenleben zu retten, so hat sich unser Bemühen schon ausgezahlt.
Euer Philipp
Weitere Infos zum Nightliner unter: www.nightliner.bz.it
















Philipp
Achammer

