11. Dezember 2011

Zu Recht stellt man sich dieser Tage einmal mehr die Frage: Südtirol wohin? Die Bevölkerung stöhnt unter den Steuererhöhungen der italienischen Regierung, die Südtiroler Finanzmittel werden handstreichartig völlig unverhältnismäßig zurechtgestutzt. Unsere politische Antwort darauf kann nur eine sein: mehr Eigenständigkeit im Rahmen einer Vollautonomie!
Wobei die italienische Regierung einzig das tut, was sie unter internationalem Druck tun muss - und ich muss sagen, es tut gut, mit Mario Monti wieder einen seriösen Politiker an der Spitze dieses Staates zu sehen. Es kann jedoch nicht sein, dass nur jene zur Kasse gebeten werden, die ihre Hausaufgaben gemacht haben: die Steuerzahler, die ihre Gebühren stets korrekt und termingerecht beglichen haben. Das Land, das sich durch eine umsichtige Haushaltsführung ausgezeichnet hat.
Langfristig kann unser Ziel daher nur eines sein: mehr Selbstverwaltung und Selbstverantwortung! Eine Vollautonomie bedeutet unter anderem eine echte Finanzhoheit, die Kompetenz über die innere Sicherheit, die Übernahme sämtlicher Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen außer jener, die unbedingt beim Staat verbleiben müssen. Ich bin überzeugt, dass wir der Bevölkerung damit eine realistische Perspektive aufzeigen - im Gegensatz zu sämtlichen Illusionen von Eigenstaatlichkeit und Grenzverschiebung.
Fakt aber ist: eine Vollautonomie ist nur dann machbar, wenn alle in Südtirol lebenden Sprachgruppen gemeinsam daran arbeiten. Wir wollen uns jedenfalls mit der Bevölkerung auf den Weg machen: nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt wird eine Vollautonomie zu erreichen sein. Na dann, worauf warten wir?
Euer Philipp
















Philipp
Achammer

